4. Variantenkonfiguration: IT und Schnittstellen

Variantenkonfigurator: Komplexität beherrschen mit integrierter Variantenkonfiguration und einfachen Schnittstellen

Die Komplexität in der Variantenkonfiguration lässt sich beherrschen, wenn es zum einen gelingt, zum einen den richtigen Variantenkonfigurator bzw. Angebotskonfigurator auszuwählen und diesen zum anderen mit einfachen Schnittstellen zu integrieren. Die Integration in einer schlanken IT-Umgebung mit klar definierten Schnittstellen ist die Voraussetzung für eine tragfähige Variantenkonfiguration. Darüber hinaus ist der geeignete Umgang mit Daten im Sinne eines „Single Source of Truth“ bzw. „Master Data Management“ eine wichtige Voraussetzung für die Pflege einer soliden Variantenkonfigurator- bzw. CPQ-Software.

Sind die konzeptionellen Arbeiten für den Variantenkonfigurator abgeschlossen, stehen die wichtigsten Kriterien für die Auswahl einer geeigneten Software aus der Vielzahl der Produktkonfiguratoren fest. Gezielt können die Vor- und Nachteile integrierter Produktkonfiguratoren verglichen werden und schnell eine Shortlist mit etwa 3 bis 4 Anbietern erstellt werden. Nachfolgende Schritte geben hierzu auszugsweise und stichpunktartig die Themenfelder wieder, die in dem Arbeitspaket „IT-Architektur und Schnittstellen“ zur Variantenkonfiguration zu behandeln sind.

Welche Software für den Variantenkonfigurator ist aus Sicht einer schlanken IT-Integration die richtige?

4. Variantenkonfiguration: IT-Architektur und Schnittstellen

Systemtechnische Einbindung Variantenkonfigurator in die IT-Architektur.

Wichtige Rahmenbedingungen, die zur Einbindung einer Variantenkonfiguration in die Unternehmens-IT-Landschaft zu berücksichtigen sind:

Klärung der Aufgaben und Funktionsteilung in der Variantenkonfiguration zwischen den beteiligten Softwaresystemen (CPQ, Produktkonfigurator, CRM, PIM, ERP, CAD, PLM, …).

Welche Form der Visualisierung ist sinnvoll? Aus der Konfiguration wird eine CAD-Beschreibung (3D-Daten) generiert. Damit können individuell zusammengestellte und maßgeschneiderte Module und Komponenten produziert werden. Der Konfigurator testet die ausgewählte Spezifikation auf mögliche Inkompatibilitäten.

Konzeption des Schnittstellenansatzes (Beispiel: 1:1 oder 1:n zwischen Variantenkonfigurator und ERP wie z.B. SAP) und des Zusammenspiels wird an folgendem Beispiel erläutert:

Welche Angaben im Variantenkonfigurator übergeben werden und welche zurückgeliefert werden, hängt immer von der Art der Beziehung ab, in der die betreffenden Funktionen verwendet werden. Wenn Sie eine Funktion zunächst für die Prüfung der eingegebenen Werte verwenden möchten, wie z. B. in Auswahlwissen und Auswahlbedingungen, und im Beziehungswissen Aktionen und Prozeduren verwenden, werden in der Struktur die Eingabewerte mitgegeben, die zunächst geprüft werden sollen. Der prüfende Funktionsbaustein liefert dann anschließend wieder zurück, ob die Werte zulässig sind oder nicht. Zusammengefasstergit sich daraus folgender Ablauf: Werte eingeben, Werte prüfen, Werte zurückgeben, mit der Ausnahme FAIL.

Klärung der Datenhaltung zur Variantenkonfiguration nach folgendem Prinzip: Wo sollen welche Daten gehalten werden und wie kann eine geeignete Datenkonsolidierung im Sinne „Master Data Management“ zwischen CPQ, Produktkonfigurator, PIM und ERP erreicht werden?

Mit einfachen Regeln zur eindeutigen User-, Nutzer- und Rollensteuerung im Variantenkonfigurator

Eine User-, Nutzer- und Rollensteuerung sowie Oberflächengestaltung und Visualisierung für Guided Selling und Variantenkonfigurator sollten eindeutig definiert sein.

Automatisiertes Testen der Variantenkonfiguration und Zusammenspiel der Daten und Regelwerke: Wie arbeiten die Systeme und Daten (Produktdaten, Auswahlwissen, Beziehungswissen, Preise, Discounts etc.) zusammen zwischen Regelwerk im Produktkonfigurator, den Preisen ggf. im ERP, den Produktdaten im PIM und dem Discounting im CRM?

Die Definition der Stammdaten- und Pflegeprozesse in CPQ, Variantenkonfigurator, CAD-und Stücklistenkonfiguration vor dem Hintergrund weltweit verteilter Daten- und Regelwerksverantwortung ist festzulegen.

„Success Consists of Going from Failure to Failure Without Loss of Enthusiasm.“Winston Churchill

Hier gelangen Sie weiter zum Kapitel Produktkonfiguratoren