2. Angebotskonfigurator und Anwenderprozesse

Im Angebotskonfigurator Komplexität vermeiden durch klar formulierte Anforderungen 

Ein Angebotskonfigurator ermöglicht die schnelle, effektive und fehlerfreie Angebotserstellung kundenspezifischer und / oder variantenreicher Produkte

Wenn Sie schnell, kundenorientiert und mit wenig Aufwand technisch und preislich korrekte Angebote unterbreiten müssen, sollte der Einsatz eines Angebotskonfigurators im Vertrieb vor einer Konfigurationsanwendung im Bereich Technik oder Produktion vorgezogen werden. Denn an der Schnittstelle zum Kunden besteht der größte Hebel im Variantenmanagement.

Zudem haben Sie die Gewissheit, dass Angebote reproduzierbar und weniger personenbezogen erstellt werden. Darüber hinaus entlasten Sie die Vertriebsmitarbeiter und indem Sie sämtliche Informationen auf Abruf zur Verfügung stellen können. Weniger erfahrene oder neue Mitarbeiter können sich schneller in das Produktangebot einarbeiten und entsprechend vertrieblich agieren.

2. Angebotskonfigurator: Konzept und Anwenderprozesse

Der Einsatz eines Angebotskonfigurators erzielt erhebliche Vorteile in Zeit, Preisgenauigkeit und Kosten (Produkt- und Prozesskosten) und erstreckt sich über das gesamte Unternehmen. Die positive Wirkung durch ein professionelles Angebotssystem auf den Kunden (Genauigkeit und Geschwindigkeit der Angebotserstellung) erstreckt sich auf das gesamte Unternehmen und trägt zur Effiziensteigerung und damit zu einer positiven Umsatzentwicklung bei.

Angebotskonfigurator durchgängig integriert im kompletten Vertriebsprozess 

Die Vertriebsprozesse werden zunehmend komplexer, schaffen Sie mit im Angebotskonfigurator Transparenz und Effizienz. Implementieren Sie eine Lösung zur Angebotskonfiguration als integrierte Software in CPQ.

Wenn Sie im Angebotskonfigurator klare Produkt-Prozess-Klassen und eindeutig formulierte Anforderungen und Anwenderrechte sowie Rollenkonzepte definieren, verhindern Sie unnötige Komplexität in der CPQ-Software. Nachfolgende Schritte geben auszugsweise und stichpunktartig die Anforderungen und Themenfelder wieder, die in dem Arbeitspaket „Anwender-Prozesse und Konfigurationskonzept“ zu behandeln sind. Lesen Sie, wie Sie stabile Prozesse mit wenig Komplexität erzielen.

Methoden- und Organisationskonzept immer vor IT-Architektur und Softwareauswahl
Im Aufbau sollte das Produkt- und Konfigurationsportfolio grundsätzlich nach Prozessmengen und Komplexitätsklassen auf den Prüfstand gestellt werden. In welchen Stufen und in welchem Verhältnis von Aufwand und Nutzen sind welche Produkte und Komplexitätsfelder für eine automatisierte oder halbautomatisierte Produktkonfiguration geeignet. Je nach Ergebnis führen dann unterschiedliche Produkt-Prozess-Klassen (oberste Ebene PTO, ATO, MTO und ETO) zum Ziel.

Komplexität vermeiden statt zementieren – Zunächst ein klares Konzept, danach IT und Softwareauswahl

Erstellen sie zunächst ein klares Konzept über Anwender, Produkte, Prozess- und Komplexitätsklassen etc. bevor Sie mit der Modellierung der Konfigurationsmodelle beginnen.

Spezifikation der Anwender-Prozesse in der Produktkonfiguration nach:

Anwendern, Rollen und Rechten in CPQ und Produktkonfiguration

Einstiegen in den Produktkonfigurator (Guided Selling, Produkt, Anwendung, Branche)

Konfigurationsumfang und Tiefe der Produktkonfiguration nach Komplexität, Frequenz und Stabilität.

Produktkonfiguration und Komplexität im Angebotskonfigurator

Produktkonfiguration und Komplexität im Angebotskonfigurator

 

Konfigurationsraum: Bewertungsrahmen und Umfang der Bewertungsmerkmale nach Anwendung, Preis- oder Risikorelevanz, Branchenspezifikationen, etc.

Gestuften und / oder dynamischen Lösungsräumen und Anwendersteuerung entlang der Stufen in der Vertriebskonfiguration

Produkt-Prozessklassen (PTO, ATO, MTO, ETO sowie deren Unterklassen), mehr…

ATO ETO im Angebotskonfigurator

PTO, ATO, MTO, ETO-Konfigurationsklassen in Angebotskonfiguration

 

Prozessmengen und Hit-Rate

Preisfindung und/oder Kostenkalkulation im Kontext Budgetangebot und verbindliches Angebot

Visualisierung und Generierung hochwertiger Dokumente in CPQ, Produktkonfigurator oder CRM

Konfigurationsergebnis und Übergabe in den Abwicklungsprozess

weiter zu: VariantenmanagementKonfigurationsmodell und Datenkonzept